2 Comments

  1. soebe
    18. März 2020 @ 00:43

    Lieber Tim,
    warum sollte ich mich beschweren? Was Du schreibst, stimmt doch alles. Der umweltfreundlichste Kilometer ist natürlich der Kilometer den man nicht gefahren ist. Aber natürlich ist ein Alltag auf dem Dorf mit Pendeln zur Arbeit, Kinderlogistik, Freizeit und Kultur ganz ohne Auto eher sehr unkonfortabel. Wir stromern seit 2016 mit einem Opel Ampera, den wir gebraucht gekauft haben. Ein wirklich tolles Auto, das für in der Zeit in der es entwickelt und auf den Markt gebracht wurde seiner Zeit zu weit voraus war. Auch heute noch ein wirklicher Geheimtipp. Im Gebrauchtwagenmarkt einfach mal gucken. Mit dem REX kommt man an sein Ziel wenn die elektrische Reichweite nicht ausreicht. Das ist der Fall wenn wir beispielsweise nach Berlin oder Eckernförde zur Familie fahren. Zum Pendeln in die City Nord reicht die bewusst kleine elektrische Reichweite locker. Warum bewusst kleine elektrische Reichweite. Ein kleiner Akku ist leichter und so ist der Verbrauch geringer. Bei der Entwicklung des Ampera bzw. Volt hatten die Ingenieure das Ziel vor Augen ein Auto zu entwickeln, dass weit über 90 Prozent der Fahrten im innerstädtischen Bereich, bei dem es ganz besonders um die Luftreinhaltung geht vollelektrisch zu ermöglichen. Und das klappt auch! Und für längere Strecken, die nicht alltäglich sind ist der REX da.

    Der Ampera ist ein toller Einstieg in die Elektromobilität. Und wenn man dann erst einmal mit dem geräuscharmen Gleiten und dem „Onepaddledriving“ angefangen hat will man nicht mehr zurück zur alten Technik.

    Bei den seltenen Anlässen bei denen der Tank für den REX mit Benzin gefüttert werden muss, merke ich, wie wenig ich den Besuch einer Tankstelle vermisse. Tankstellen sind keine schönen Orte. Was man dort riecht ist bestenfalls nicht wohlriechend und schlimmstenfalls krebserregende. Auf dem Boden sind Flecken von Benzin, Diesel und Motoröl und die Preise der sonstigen Waren im Tankstellenshop sind nicht günstig und Bio ist da eh fast nix. Also Tankstelle vermisse ich nicht und wenn ich da einmal im Quartal hin muss bin ich froh, wenn ich dort wieder wegfahren kann.

    Aber das mit den Pferden…. Pferde sind vorne gefährlich, hinten gefährlich, in der Mitte unbequem und wollen dem Seemann ans Leben. Bitte nicht zurück zur Pferdewirtschaft. Dann gehe ich lieber zu Fuß.

    Herzliche Grüße und bleibt gesund in dieser ungewöhnlichen Zeit. Toll das es Euch gibt.

    soebe

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    • Tim
      18. März 2020 @ 08:30

      Vielen Dank für Deinen Kommentar ツ

      Reply

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